Samsung übertrifft Xiaomi bei den Auslieferungen im Jahr 2026, da der Budget-Markt einbricht

Wenn du vorhast, dir nächstes Jahr ein günstiges Flaggschiff zuzulegen, solltest du deine Strategie überdenken. Neue Daten von Counterpoint Research deuten darauf hin, dass 2026 ein turbulentes Jahr für die Smartphone-Branche werden wird, das von einem frustrierenden Paradoxon geprägt ist: Die Verkaufszahlen brechen ein, aber die Preise – und damit die Einnahmen der Hersteller – schießen in die Höhe.

Der Grund dafür? Ein massiver Mangel an Speicherchips, der durch den KI-Boom ausgelöst wird und große Unternehmen wie Qualcomm und MediaTek dazu zwingt, ihre Lieferungen zu reduzieren. Während der „Budget“-Sektor in Mitleidenschaft gezogen wird, stemmt sich ein Gigant mit einem überraschenden Technologiesprung gegen den Trend.

TL;DR

  • Globale Liefermengen sinken: MediaTek (-8%), Qualcomm (-9%) und Apple (-6%) werden 2026 voraussichtlich weniger Geräte ausliefern.
  • Samsung legt zu: Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten wird für Samsung ein Wachstum von 7 % prognostiziert, angetrieben von seinem neuen 2nm-Chip Exynos 2600.
  • Speicherkrise: Steigende Kosten für Arbeitsspeicher (aufgrund der Hortung von HBM in Rechenzentren) machen es fast unmöglich, Telefone unter 150 US-Dollar rentabel zu produzieren.
  • Die KI-Kluft: Flaggschiffe werden mit geräteinterner KI (100 TOPS) ausgestattet, während Mittelklasse-Handys aufgrund von Hardwarebeschränkungen auf Cloud-Verarbeitung angewiesen sein werden.

Der große Chipeinbruch im Jahr 2026

Laut der neuesten Prognose von Counterpoint polarisiert der globale Markt für Mobilfunkchips. Es wird erwartet, dass die Gesamtzahl der ausgelieferten Chips im Vergleich zum Vorjahr um 7 % sinken wird, während der Gesamtumsatz zweistellig wachsen wird. Das bedeutet, dass weniger Handys verkauft werden, diese aber deutlich teurer sind.

Hier ist die voraussichtliche Aufschlüsselung für 2026:

  • MediaTek: 34,0 % Anteil (Sendungen um 8 % gesunken)
  • Qualcomm: 24,7 % Anteil (Sendungen um 9 % gesunken)
  • Apple: 18,3% Anteil (Sendungen um 6% gesunken)
  • UNISOC (Tsinghua): 11,2% Anteil (Sendungen minus 14%)
  • Samsung: 6,6% Anteil (Sendungen um 7% gestiegen)

Warum brechen die Verkäufe ein?

Das Haupthindernis sind die explodierenden Preise für Speicher. Halbleiterhersteller und -zulieferer setzen vorrangig auf High Bandwidth Memory (HBM), um den massiven Ausbau der Rechenzentren zu unterstützen, der für die generative KI erforderlich ist.

Dadurch wird „normaler“ Speicher – wie er in deinem Smartphone verwendet wird – knapp. Für den Low-End-Markt (Geräte unter 150 US-Dollar) ist dieser Kostendruck katastrophal. Die Hersteller können einfach keine billigen Telefone mit angemessener Ausstattung bauen, was zu einer „Beschneidung“ der preisgünstigen Produktlinien führt.

Samsungs 2nm-Gamble zahlt sich aus

Während der Rest des Marktes schrumpft, ist Samsung der Ausreißer. Es wird erwartet, dass das Unternehmen seine Lieferungen um 7 % steigern wird, was vor allem auf seine aggressive Umstellung auf die Fertigung der nächsten Generation zurückzuführen ist.

Samsung hat im Dezember 2025 den weltweit ersten 2nm-Smartphone-Chip, den Exynos 2600, auf den Markt gebracht. Dieser technologische Vorsprung ermöglicht es Samsung, seine Position auf dem Premium-Markt mit der kommenden Galaxy S26-Serie zu festigen und eine echte Alternative zu den immer teureren Chips der Konkurrenz zu bieten.

Die „KI-Kluft“ ist real

Der Bericht zeigt eine wachsende Kluft zwischen Premium- und Mittelklassegeräten auf, die ausschließlich durch KI-Fähigkeiten definiert wird.

  1. Flaggschiffe (>$500): Sie verfügen über leistungsstarke NPUs mit 100 TOPS (Trillion Operations Per Second), die eine schnelle, private und offlinefähige KI auf dem Gerät ermöglichen.

  2. Mittelklasse ($100-$500): Aufgrund der hohen Kosten für den Arbeitsspeicher verfügen diese Geräte nicht über die Speicherbandbreite für lokale KI. Sie sind auf die Cloud-KI angewiesen, die ein langsameres und weniger nahtloses Nutzererlebnis bietet.

Was steht als Nächstes für dich an?

Wenn du auf eine Preissenkung für Premium-Geräte wie die mit dem Snapdragon 8 Elite wartest, wirst du wohl noch eine Weile warten müssen. Die Daten deuten darauf hin, dass 2026 das Jahr der „Premium-Falle“ sein wird – du musst entweder viel Geld für ein zukunftssicheres Gerät bezahlen oder dich mit einem Mittelklassegerät zufrieden geben, das stark auf Cloud-Konnektivität angewiesen ist.

Quelle

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