Die indische Regierung hat neue Sicherheitsanforderungen für die Telekommunikation vorgeschlagen, die sich auch auf Xiaomi und andere Unternehmen in diesem Sektor auswirken könnten. Im Rahmen dieser neuen Initiative müssen Unternehmen die Überprüfung ihres privaten Quellcodes in lokalen Laboren zulassen, um ihn auf seine Sicherheit hin zu testen. Obwohl die Initiative darauf abzielt, die Sicherheit der Nutzer/innen zu gewährleisten und Verletzungen der Privatsphäre zu verhindern, stößt sie auf den Widerstand von Unternehmen wie Samsung und Apple. Solche Ereignisse sind wichtig für HyperOS-Nutzer, die Wert auf Datenschutz und häufige System-Upgrades legen.
Die neuen Sicherheitsstandards
Neue Kreditkarten-Sicherheitsstandards haben In dem vorgeschlagenen Dokument gibt es 83 verschiedene Sicherheitsvorschriften, die Kunden vor Netzbetrug schützen sollen. Die wichtigste Vorschrift sieht vor, dass alle größeren Software-Updates der Regierung mitgeteilt werden müssen, bevor sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dies würde sicherstellen, dass die Software keine bösartigen Codes enthält. Die Hersteller behaupten, dass dies weltweit beispiellos ist und wichtige Software-Updates für Millionen von Geräten verzögern würde.
Bedenken der Industrie in Bezug auf den Datenschutz und die Beschränkungen der Hardware
Nach Ansicht der Technologieunternehmen, die von MAIT vertreten werden, könnten diese Vorschriften ihren geschützten Informationen schaden. Die Offenlegung des Quellcodes ist ein sehr sensibles Thema, da der Quellcode das geistige Eigentum enthält, das die heutigen Smartphones antreibt. Außerdem könnten die Vorschriften über die lokale Speicherung von Protokollen für 12 Monate und die ständige Überprüfung auf Malware die Verarbeitungsgeschwindigkeit und die Akkulaufzeit der Telefone beeinträchtigen.
| Vorgeschlagene Vorschrift | Mögliche Auswirkungen | Antwort der Industrie |
| Weitergabe von Quellcode | Risiko des Verlusts von geistigem Eigentum | Äußerst sensibel und beispiellos |
| 12-monatige Protokollspeicherung | Unzureichender lokaler Gerätespeicher | Technisch nicht machbar für viele Modelle |
| Vor-Update-Berichterstattung | Verspätete Bereitstellung von Sicherheitspatches | Unpraktisch für rechtzeitige Fehlerbehebungen |
| Lokale Malware-Scans | Erhöhter Batterieverbrauch | Starke Erschöpfung der Energieressourcen |
Folgen für das Smartphone-Ökosystem
Wenn diese Richtlinien befolgt werden, können die Nutzer/innen jedoch einige Änderungen erfahren, wenn es um die Verwaltung der Anwendungen geht, die mit dem Gerät geliefert werden. Die aktualisierten Richtlinien besagen, dass die Nutzer/innen die Möglichkeit haben, jede App zu entfernen, die keine Berechtigung für den Zugriff auf die Hintergrundkamera und die Mikrofone hat.

Emir Bardakçı